52.Auktion der Arge Krone/Adler e.V. 12. November 2022

Auftrag 52.Auktion ARGE Krone/Adler – PDF

Katalog 52.Auktion ARGE Krone/Adler 12.November 2022 – PDF

52. Auktion der Arge Krone/Adler e.V.
am 12. November 2022 in Soltau
* ungebraucht
**/* postfrisch u. ungebraucht (bei Einheiten, Lots, etc.)
** postfrisch
8 gestempelt
Δ Briefstück
handschriftlich entwertet
Beleg, Post- oder Paketkarte, Brief, Ganzsache u.ä.
♒+8 handschriftliche und zusätzliche Stempelentwertung
& Lots und Sammlungen sowie Literatur
Los Nr. Los Nr Mi.- Nr. Erh. Beschreibung Ausruf
Bayern
1 56 (3) Besseres Formular Post-Zustellungsurkunde für Behörden, Gemeinden, Kooperationen und Vereine, Porto und Zustellungsgebühr innen frankiert und mit Dienstsiegel von UFFENHEIM entwertet, Zustellung in WINDSHEIM am 3.4.1901, ungewöhnlich! 40,00
2 61 , DR P 24 Postkarte vom 17.8.1894 aus BAYREUTH nach BRESLAU, die bayerische Frankatur wurde auf einer Ganzsache des Deutschen Reiches verklebt, Entwertung des Reichs-Wertstempels erst bei Ankunft in Breslau, ungewöhnlich 8,00
3 61 , DR 46 FÜRTH 1899 Ansichts-Postkarte nach MÜLHAUSEN (ELSASS), Weiterleitung von dort mit neuer Frankatur nach AUGSBURG, etwas stockfleckig 8,00
4 P 37 Ganzsachen-Postkarte TOTALVERSCHNITT dadurch 2 Wertstempel, wohl im Paket unbemerkt an das Publikum abgegeben und bedarfsmäßig verwendet in AUGSBURG am 15. März 1894. Durch den Verschnitt kann man erkennen, dass die Klischees gegenläufig auf dem Druckbogen angeordnet waren. 160,00
5 S 4 Ganzsachen-Streifband mit anhängenden Unterrand des Druckbogens – darauf Formnummer (Kontrollzeichen) „9“ 10,00
6 S 6 Ganzsachen-Streifband mit anhängenden Unterrand des Druckbogens – darauf Formnummer (Kontrollzeichen) „13“ gelaufen von WUERZBURG 1895 nach Augsburg 18,00
7 S 6 Ganzsachen-Streifband als ungetrenntes Doppelstück gelaufen von NEUBRUNN 1892 nach Uettingen 20,00
Norddeutscher Postbezirk und Brustschilde
8 16 MEISSEN 1871, vorderseitig bedruckter Briefumschlag „H. MIERISCH RITTERGUT GRAUPZIG b/KROEGIS“, gelaufen nach Lommatzsch, äußerst dekorativ, rückseitig Oberklappe fehlend 40,00
9 Zwei Belege NDP Okkupationsgebiet Elsass/Lothringen 1871, komplette Belege aber diverse Einschränkungen in der Erhaltung 10,00
10 19 , 20 Paketbegleitbrief mit 1 und 2 Gr. in sehr guter Prägung zur Mindestgebühr bei über 5-15 Meilen = 3 Gr., Angabe „Btl.“ für Beutelstück trotz geringen Gewichts von nur 400g gestrichen 20,00
Pfennige-Ausgabe Mi.-Nr. 31-36 und 38
11 31 a II Δ 3 Pf. grün auf Briefstück mit Plattenfehler II „Rechte untere Rosette ausgebrochen“, Kurzbefund Wiegand BPP 40,00
12 31 a (2), P 5 TRIER 1876, Auslands-Postkarte nach Gand in Belgien, um einen Pfennig überfrankiert, geprüft Wiegand BPP 10,00
13 32 , P 1 5 Pfennige-Marke als Zusatzfrankatur auf Brustschilde-Ganzsache aus BIEBRICH vom 29.1.1875 nach Luzern in der Schweiz 80,00
14 32 (7) Ungewöhnliche Mehrfachfrankatur von 7 Stück als Eilboten-Brief aus NEURUPPIN vom 21.9.1879 nach Rheinsberg, eine Marke defekt 60,00
15 32 , 35 b Wertbrief aus FLAMERSHEIM mit nachverwendetem Preußen-Stempel nach Bonn, die 25 Pfennige-Marke in besserer Farbe mit Zwischenstegansatz, Kurzbefund Wiegand BPP 50,00
16 33 Δ starke Verzähnung, gestempelt SANCT-BLASIEN 17.4.1875 15,00
17 33 , 34 Eilboten-Postkarte in den Landbestellbezirk aus BERLIN 1879 an einen Schiffseigner zur Zeit in Oranienburg, Blaue Notierung „50 Pf Botenlohn“ 250,00
18 33 a 8 SPÄTVERWENDUNG vom 2.9.1887, geprüft Wiegand BPP 20,00
19 33 a 10 Pf. auf Brief mit Scherentrennung oben und unten aufgrund einer leichten Verzähnung, gepr. BPP 5,00
20 33 a 10-Pf.-Marke auf unterfrankiertem Privatbrief mit Inhalt in die Schweiz. Taxierung „40“ = 40 Rappen. Es wurde das doppelte Briefporto berechnet unter Abzug des verklebten Betrages: 2 x 20 Pf. = 40 Pf. = 50 Rappen ./. 10 Pf. = 12,5 Rappen = 37,5 Rappen, aufgerundet 40 Rappen. Entwertung mit Pfannstiel-Stempel HAINRODE KREIS WORBIS. Portomarken gab es in der Schweiz erst ab 1.7.78. Taxierte Briefe aus der Zeit davor sind nicht häufig. Schöner Kontrast der roten Marke auf dem gelben Umschlag. 30,00
21 33  (2), 34 GOTTMADINGEN 1879, Eingeschriebener Brief per RÜCKSCHEIN (die Rückscheingebühr wurde auf dem Schein verklebt) nach Zürich in der Schweiz 26,00
22 33 a (2) Violettes Antwortkartenformular als Auslandspostkarte mit 10 Pf. Mi.-Nr. 33 auf beiden Teilen vorfrankiert. Solche ungebrauchten Stücke sind kaum erhalten geblieben. 30,00
23 33 a (2) 10 Pf. auf Brief von ARNIS nach LÜBECK, wohl versehentlich nach TRAVEMÜNDE geleitet, dort nachfrankiert und zwei Tage später nach Lübeck geschickt 15,00
24 33 a, 35 a, U 12 A NEERMOOR 1878, Ganzsachen-Umschlag mit Zusatzfrankatur als Wertbrief nach Papenburg, 5 Lacksiegel rückseitig, kleines Aufnadelungsloch, geprüft Wiegand BPP 26,00
25 34 b SF, 33 b Δ Die seltene Handbuchfarbe „pariser-blau“ auf Ausnahme-Briefstück mit Schilling-Stempel HARSUM (Zierkreis statt Uhrzeitgruppe), geprüft Wiegand BPP 70,00
26 34 a PLF 8 20 Pf. mit PF A2-2 „Markanter Bruch der Randlinie über linker Rosette“ (= Mi Hdb.-Kat. PF 1/1). Seltener Fehler mit Rohrpoststempel und telegraphischer Entwertung! Gepr. BPP 40,00
27 34 a Rückschein für ein Auslandseinschreiben via Bremen aus den USA zurück. Selten. Gepr. BPP 60,00
28 34 b 8 Frühe Firmenlochung (PERFIN) in Marke der besseren Farbgruppe, gestempelt FRANKFURT A/MAIN 1878 20,00
29 34 , 36 (3) Nachnahme-Brief der Konstanzer Zeitung über 73,96 Mark nach Gottmadingen, Entwertung mit Baden-Stempel CONSTANZ, eine 50 Pfennige-Marke mit Zahnfehler 170,00
30 34 a, 35 c, 36 a(4), 36 a I AACHEN 1878, Paketkarte für ein Paket mit einem Gewicht von 7 kg nach Marseille in Frankreich, die 25 Pfennige-Marke in der guten dunkelbraunen Farbe befindet sich in sehr guter Erhaltung, Attest Petry BPP 300,00
31 38 8 SPÄTVERWENDUNG vom 3.7.1885, Elsass-Stempel ENSISHEIM 20,00
32 T 9- T 18 Telegraphenmarken 3 Pf. bis 3 Mark, überkompletter Satz mit telegraphischer Strichentwertung, gute Erhaltung für diese schwierigen Marken, als Satz schwer zu bekommen 15,00
Innendienst 2 Mark Mi.-Nr. 37
33 37 a VII 1890 8 Spätverwendung der a-Farbe aus OKER (nicht Oberschlesien!) vom 3.1.1890 mit PLATTENFEHLER, geprüft Wiegand 45,00
34 37 e V VB 8 VIERERBLOCK der Bogenfelder 74/75 + 84/85 mit Plattenfehlern, Kurzbefund Petry 35,00
35 37 d D IV 8 gute Farbe im verbreiterten Format mit Plattenfehler, geprüft Wiegand 60,00
36 37 VI (4x) 8 PLATTENFEHLER jeweils im waagerechten Paar in Kombination diverser anderer Fehler, dabei 3x e- und 1x f-Farbe, je geprüft BPP 30,00
37 37 f IV 8 PLATTENFEHLER, auf f-Farbe bei Zenker nicht registriert, geprüft Wiegand 40,00
38 37 d V 8 PLATTENFEHLER auf guter Farbe, gestempelt BERLIN 1.4.1890, geprüft Petry 30,00
39 37 d VI 8 PLATTENFEHLER auf guter Farbe, geprüft Petry 28,00
Pfennig-Ausgabe Mi.-Nr. 39-44
40 39 – 44 8 Lot Marken der PFENNIG-Serie mit allesamt frühen Abstempelungen, viele aus Januar 1880 20,00
41 39 aa L9-01 8 gute Farbe mit Handbuch-Plattenfehler, geprüft Wiegand BPP 16,00
42 39 IV, 39, P 12 Plattenfehler-Marke als Zusatzfrankatur auf Postkarte aus ST. WENDEL nach Zürich in der Schweiz 12,00
43 40 I PLF, P 12 SELTENER PLATTENFEHLER L5-01 als ZuF auf Ganzsachen-Postkarte aus HAMBURG vom 21.11.1884 nach New York, Kurzbefund Wiegand BPP 50,00
44 40 II SR ANNEN 1890, rechter Seitenrand auf Postkarte nach Hagen in Westfalen 16,00
45 40 II SR breiter rechter Seitenrand auf Postkarte mit KOS-Stempel BRIEG (BZ. BRESLAU) nach GROTTKAU 1889 16,00
46 40 II, 41 b (2), P18 PLF III 5-Pf.-Postkarte mit angegebener Zusatzfrankatur auf Eilbotenpostkarte nach Berlin, dort Rohrpostbeförderung und wegen Unzustellbarkeit zurück. Abb. Handbuch PFENNIG, S. 266 20,00
47 40 (6), 41 Einschreiben-Brief der II. Gewichtsstufe aus MÜLHAUSEN (ELSASS) 1889 nach Dammerkirch 30,00
48 40 , 43 ba, 44 a Auslandspaketkarte mit 5, 25 und 50 Pf. mit Aufkleber „Zollstück“. Abbildung und Beschreibung PFENNIG-Handbuch S. 237. Waag. Bug durch die Karte trifft nicht die Marken. Gepr. BPP 40,00
49 40 , P 20 Wertstufengleiche Mischfrankatur neue Ganzsache und Marke der vorangegangenen Markenserie, GÖTTINGEN 1890 nach Lausanne in der Schweiz 15,00
50 40 , P 20 Wertstufengleiche Mischfrankatur Pfennig-Marke mit Krone/Adler-Ganzsachen-Postkarte, Gitterversuchs-Stempel GLEIWITZ vom 9.11.1889 nach Langnau in der Schweiz gelaufen 15,00
51 41 a 10 Pf. auf Retourbrief mit anhängender Fahne, auf der sieben Briefträger bestätigt haben, dass der Empfänger unbekannt ist. 10,00
52 41 a Δ 10 Pf. auf Briefstück mit Zahnlochfehler „Null“, sehr selten, Handbuch 120,00, Entwertung mit Thurn und Taxis-Stempel TIEFENORT, Kurzbefund Wiegand BPP 60,00
53 41 a (2) SAECKINGEN 1886, Auslands-Rückschein aus der Schweiz, linke Marke des Paares Zahnfehler 60,00
54 41 , 47 BERLIN 1884 und 1894 jeweils Ortsbriefe mit dem für Berlin erhöhten Ortsbriefporto von 10 Pfennig. Der PFENNIG-Beleg mit gutem Ankunftsstempel WEISSENSEE BEI BERLIN 8,00
55 41 b, 42 c, 44 c Auslandspaketkarte mit  sehr schön aufgeklebten  10, 20 und 50 Pf., letztere in der c-Farbe. Gepr. BPP 25,00
56 41 I a ZSE Zwischenstegecke auf Brief aus STRASSBURG 1883 nach Mülhausen, rechter Rand nicht komplett, geprüft Petry BPP 18,00
57 41 , 44, 48 QUEDLINBURG 1890, Paketkarte mit Ausgaben-Mischfrankatur (sämtliche Frankatur vorderseitig) für ein Paket nach Schaffhausen in der Schweiz, sehr ungewöhnliche Frankatur-Kombination, 50 Pf.-Marke mit Zahnfehler 30,00
58 42 I a (2) UR 8 senkrechtes Paar mit anhängendem Unterrand, gestempelt HAMBURG 1885, einwandfrei, geprüft Petry BPP 18,00
59 42 b 20 Pf. auf Auslandsbrief nach Nizza, weitergeleitet nach Genua. Entwertung mit seltenem Berliner Bahnpoststempel KBHW B 5, dort auf Ganzstück ohne Bewertung, Abb. PFENNIG-Handbuch S. 194 30,00
60 42 b 42 aus Brief aus Arnheim/Niederlande nach Düsseldorf. Die deutsche Marke wurde nicht anerkannt und der Brief tarifgerecht mit 40 Pf. Nachporto taxiert = das Doppelte des Fehlportos. Gepr. BPP. 15,00
61 42 c Δ 20 Pf. Zwischenstegecke auf Briefstück 12,00
62 43 a, a IV Δ 25 Pf. ockerbraun, zwei Stück in später Verwendung am 9.3.1887 auf Paketkartenbriefstück, rechte Marke mit Plattenfehler IV, Abstempelung mit knallblauen Stempeln WALDHOF * *, sign. BPP 50,00
63 43 b Δ Fremdentwertung STOCKHOLM 18.11.1883 auf Paketkartenabschnitt 10,00
64 43 b V 8 PLATTENFEHLER, zentrisch gestempelt LEIPZIG vom 26.3.1885, Befund PETRY BPP: sehr gute Erhaltung 50,00
65 43 c III ZSP 8 ZWISCHENSTEGPAAR mit PLATTENFEHLER, obere Marke bügig – sonst gute Erhaltung, Befund PETRY BPP 140,00
66 43 c ZSP 8 Zwischenstegpaar der 25 Pfennig-Marke, gestempelt CÖLN 1889, ein kurzer Zahn unten und Eckzahnbug oben, geprüft Zenker BPP 40,00
67 43 c SR 8 Marke mit anhängendem Seitenrand rechts, durchgezähnt, einwandfrei, gestempelt ENDINGEN 1888, geprüft BPP 18,00
68 43 c, 46 a Post-Zustellungsurkunde aus OSTERWALD BEI WUNSTORF mit Kreisobersegment-Stempel 1890 nach Neustadt am Rübenberge mit dem Vermerk „Porto hat Empfänger zu tragen“, Ausgaben-Mischfrankatur, geprüft Wiegand BPP 40,00
69 43 c, P 20 Eilboten-Postkarte aus OSNABRÜCK 1890 mit Gitterversuchs-Stempel nach Bramsche, Ausgaben-Mischfrankatur, geprüft Wiegand BPP 40,00
70 43 ca IV ZSP 8 ZWISCHENSTEGPAAR mit PLATTENFEHLER der guten Farbe, ein kurzer Zahn – sonst einwandfreie Erhaltung, Attest PETRY BPP: sehr selten! 160,00
71 43 , P 12 CÖLN (RHEIN) 1888, Eilboten-Postkarte nach Bonn 30,00
72 44 I a D VB 8 Viererblock mit formatverbreiterten Marken links und deutlich schiefer Zähnung oben, gestempelt BAUTZEN 1880, geprüft Petry BPP 10,00
73 44 b (2), 47 b, 50 ba RADEVORMWALD 1890, Paketkarte mit seltener Ausgaben-Mischfrankatur beider 50 Pfennig-Marken nach Zürich in der Schweiz 160,00
74 44 b III, 47 Plattenfehler-Marke in Mischfrankatur mit Krone/Adler-Marke auf Wertbrief aus BERLIN 1889 nach Prettin an der Elbe, rückseitig 5 Pf. Bestellgeld in rot vermerkt, 5 komplett erhalte Lacksiegel, frühe Verwendung der 10 Pf.-Marke, geprüft Wiegand BPP 36,00
Krone/Adler Mi.-Nr. 45-52
75 45 a CP 200 8 guter Plattenfehler H2-01 CP 200, geprüft PETRY BPP und Fehlerbestätigung Arge 16,00
76 45 a III 8 PLATTENFEHLER mit Nebenfehlern b-g und i, Befund WIEGAND BPP: einwandfreie Erhaltung 40,00
77 45 b (2) ** Oberrand-Paar mit Reihenwertzählern, Marken postfrisch, Falz im Rand, mehrfach signiert 15,00
78 45 c frankaturseitig herrlich illustrierte Drucksachenkarte aus Verviers in Belgien vom 20.10.1898, aufgegeben im deutschen Grenzpostamt HERBESTHAL und nach Magdeburg gelaufen 30,00
79 45 8 Oberrandstück Reihenwertzahl „1,50“, sauber gestempelt LEIPZIG 26.5.1894 15,00
80 45 (5), 46 HEIDELBERG 1897 Auslandsbrief nach USA, frankiert mit Dreierstreifen vom Oberrand und Unterrandstück der 5 Pfennig-Marke, tarifgerecht frankiert 40,00
81 45 , 52, 68, 69, K 9 Philatelistisch beeinflusste Mischfrankatur aus bekannter Korrespondenz über drei Marken-Ausgaben hinweg, portogerecht von JONSDORF in die Schweiz gelaufen zwei Tage vor Ersttag der Germania-Marken mit Inschrift „DEUTSCHES REICH“ 40,00
82 45 (2), 48 Frankierte Rohrpostkarte mit ungewöhnlicher Markenkombination (1 Pf. überfrankiert) 5,00
83 45 , 56 Nachnahme-Drucksache aus HALLE (SAALE) vom 9.5.1900 nach Zittau, Ausgaben-Mischfrankatur mit Germania REICHSPOST 15,00
84 46 Fournier-Fälschung der 5 Pf. Marke, ursprünglich waren derartige Fälschungen mit rückseitigem Aufdruck „FACSIMILE“ versehen, dieser wurde hier entfernt und die Marke als 46 PU Y angeboten, dennoch seltenes Stück, ungummiert auf sehr dünnem Papier 20,00
85 46 c (2) ** Oberrand-Paar mit Reihenwertzählern, Marken postfrisch, Falz im Rand, mehrfach signiert 15,00
86 46 c II PLATTENFEHLER „S gebrochen“ als Einzelfrankatur auf Postkarte aus STRASSBURG, Kurzbefund PETRY BPP 46,00
87 46 (2) Δ Oberrand-Paar mit Reihenwertzählern auf Briefstück, gestempelt DÜSSELDORF 13.1.1898 15,00
88 46 8 Zwischenstegecke Bogenfeld 60 mit Strichelleiste auf dem Rand, rechts durchgezähnt, gestempelt LÜDENSCHEID 24.2.1896 20,00
89 46 Postkarte mit anhängender Antwortkarte (keine Ganzsache) aus BERLIN 1891 nach Kosten bei Teplitz in Österreich-Ungarn 8,00
90 46 (2), 47 Bogenecke (Paar) auf Fernbrief der II. Gewichtsstufe aus LAUENSTEIN (HANNOVER) vom 6.6.1898 nach Hannover 50,00
91 46 Bogenecke Bogenfeld 10, rechts durchgezähnt auf Postkarte aus BERLIN vom 23.8.1899 nach Aussee in der Steiermark 44,00
92 46 , 47 REICHENBACH (VOGTL.) 1897 Farbige Nachnahme-Postkarte. Am Ankunftsort nach Fristverlängerung Annahme verweigert und retour. 10,00
93 46 P 31 c A Antwortteil der Ganzsachenkarte mit Zusatzfrankatur aus NICE 1898 nach Posen 6,00
94 46 , 47, 49, 50 (4) BREMEN 1899, Paketkarte mit ungewöhnlicher 4 Farben-Frankatur (alles vorderseitig) für 3 Pakete nach der Schweiz, eine 50 Pfennig-Marke Mängel durch Randklebung, Paketkartenformular mit der üblichen senkrechten Faltung 20,00
95 46 , 55 Wertstufengleiche Mischfrankatur der beiden 5 Pfennig-Marken auf sauberem Brief aus KOSTHEIM vom 7.3.1901 nach Mannheim, unauffälliger senkrechter Mittelbug im Umschlag 50,00
96 46 c, 58 Sehr seltene Ausgaben-Mischfrankatur auf Einschreiben-Brief aus BERLIN vom 30.11.1900 nach Halle/Saale, vielleicht einmalige Kombination, Befund Wiegand BPP 250,00
97 46 , 59 Wertbrief der Vermögensstelle für Offiziere und Beamte mit Ausgaben-Mischfrankatur aus BERLIN vom 30.3.1900 nach Belzig, rückseitig Bestellgeld „5“ in blau notiert 25,00
98 46 , 62 (2) Seltene Ausgaben-Mischfrankatur auf Auslands-Wertbrief aus BENFELD vom 14.6.1900 nach Luzern in der Schweiz, Kurzbefund: „einwandfrei“ Wiegand BPP 120,00
99 47 b VIII 8 10 Pf. Krone/Adler mit Plattenfehler VIII „Kleine 1 der Wertangabe 10“, Befund Wiegand BPP 80,00
100 47 b (3) 10 Pf. Krone/Adler auf Auslandspostauftrag nach Wien, nicht häufig. Gepr. BPP 30,00
101 47 b 10 Pf. Krone/Adler auf Aversbrief nach Wien gem. Aversvertrag Nr. 19 „An die Congregation der Töchter des göttlichen Heilandes“. Selten! 40,00
102 47 b 10 Pf. Krone/Adler auf Retourbrief mit anhängender Fahne, auf der 24 Briefträger bestätigt haben, dass der Empfänger unbekannt ist. Das waren wahrscheinlich alle Freiburger Briefträger! Entwertung mit Gitterversuchsstempel NEUSTADT SCHWARZWALD, Marke mit Plattenfehler L 4/4, gepr. BPP 25,00
103 47 d (2) 8 Oberrand-Paar mit Reihenwertzahlen der Bogenfelder 3 und 4, sauber gestempelt BRETTEN 9.11.1898, geprüft Wiegand BPP 15,00
104 47 d Seitenrand recht nicht durchgezähnt auf Brief aus HAMBURG nach Leipzig, geprüft Zenker BPP 20,00
105 47 da ** 10 Pf. Krone/Adler rotkarmin, postfrisches Stück aus der rechten oberen Bogenecke im Randdruck IIIA, gepr. BPP 35,00
106 47 da 8 Bogenecke Bogenfeld 10 Randdruck IIIA der besseren Farbe, Befund Petry BPP: einwandfreie Erhaltung 40,00
107 47 , 48 Postauftrag aus REMSCHEID 1890 ins Ausland zum innerdeutschen Tarif, da Wechselverkehr mit Österreich-Ungarn. Ankunftsstempel WIEN rückseitig 28,00
108 47 d 10 Pf. Krone/Adler auf sehr seltenem Brief der Schiffspost auf der Oder. Der Brief wurde nur kurz auf der Oder befördert und kam nicht mit einem Postamt in Berührung. Ausführliche Beschreibung im ArGe-Rundbrief 43, S. 31-33. Umschlag oben beschnitten und bügig, aber nur wenige Belege bekannt! Gelegenheit für den Schiffspostsammler! 180,00
109 47 ELBERFELD 1898, „Muster ohne Werth“ nach Glarus in der Schweiz 20,00
110 47 HAMBURG 1899, Postkarte mit sehr seltener Destination Beira in Mocambique, diverse Transitstempel, am 20.1.1902 (über zwei Jahre später!) zurück in Hamburg, Karte rechts beschnitten 20,00
111 47 b 8 Zwischensteg-Ecke mit durchgezähntem rechten Seitenrand vom Feld 60, Kurzbefund Petry BPP: gute Erhaltung 20,00
112 47 b (4), 46 c Oberrand- und Eckrandstücke der Bogenfelder 1 bis 4 auf Einschreiben-Brief aus DÜSSELDORF vom 24.11.1892 nach Dijon in Frankreich, seltene frühe Randstücke, überfrankiert, geprüft Wiegand BPP 150,00
113 47 d 8 Zwischensteg-Ecke Bogenfeld 51, Randdruck mit Strichelleiste, Kurzbefund Petry BPP: gute Erhaltung 20,00
114 47 d VB ** Viererblock mit rechtem Seitenrand (sehr breit – nicht durchgezähnt) mit Aufdruck des Zentimetermaßes, geprüft Zenker BPP 10,00
115 47 d V VB 8 Viererblock mit Plattenfehler, eine Marke ohne PLF eingerissen, geprüft Wiegand BPP 10,00
116 47 d, 48 d, 50 d (3) DRESDEN 1898, Auslandsbrief der VIII. Gewichtsstufe nach Flemington USA, rückseitig Schiffspost-Stempel 120,00
117 47 d (3) 10 Pf. Krone/Adler, drei Einzelmarken auf Ortspostauftrag DRESDEN. Ortspostaufträge sind relativ selten. Recht früher gezähnter Einschreibzettel. 20,00
118 47 da V 8 Plattenfehler auf guter Farbe, bisher nur wenige Stücke bekannt, geprüft Jäschke-L. BPP 20,00
119 47 , 56, 71 Wertstufengleiche Ausgaben-Mischfrankatur über drei Marken-Ausgaben hinweg als Einschreiben-Brief aus PLAUE (THÜRINGEN) vom 1.4.1902 nach Arnstadt 80,00
120 47 b Dänemark Ganzsachen-Postkarte, schwedische 10 Öre-Marke und Krone/Adler-Marke mit Schiffspost-Stempel „Aus Schweden per Stralsund“, philatelistisch beeinflusste Dreiländer-Frankatur, Kurzbefund Wiegand BPP 50,00
121 47 d 10-Pf.-Marke auf Karte der Berliner Privatpost zum 10-jährigen Thronjubiläum Wilhelm II. mit durchscheinendem Bild des Kaisers. Karte rechts etwas verkürzt. 20,00
122 48 a 48 mit ordnungsgemäßer Entwertung auf Brief aus Italien. Rückseitig schweizerischer Bahnpoststempel als Durchgangsstempel und Ankunftsstempel Berlin. Gepr. BPP 15,00
123 48 Der äußerst seltene Stempel „DEUTSCHE SEEPOST MITTELMEER-LINIE“ mit Unterscheidungsbuchstaben „c“ 1891 auf 20 Pfennig Krone/Adler (diese auf ägyptischer Ganzsache) nach Basel in der Schweiz. Rückseitig Transitstempel BRINDISI und Ankuftsstempel. Im Michel Katalog sind nur Briefstücke bewertet und Briefe nur mit „-,-“ notiert. 180,00
124 48 b (2), 50 d WALDENBURG (SCHLESIEN) 1891, Nachnahme-Brief in die Schweiz mit aufgeklebtem Bordereau-Zettel, wie sonst nur bei Paketen üblich 90,00
125 48 d 8 Oberrandstück mit Reihenwertzähler „20,00“, gestempelt LEIPZIG 9.6.1894, tiefst geprüft Wiegand BPP 15,00
126 48 d 8 Zwischenstegecke vom Bogenfeld 41, sauber gestempelt ERBACH (ODENWALD) vom 21.2.1899, geprüft Weigand BPP 25,00
127 48 d ** Oberrandstück mit Reihenwertzahl „14,00“, Marke postfrisch, Falz im Rand, mehrfach signiert 10,00
128 48 d (2), 37 e BURGSTÄDT 1897, Auslands-Paketkarte für 3 Pakete a 5 kg nach Zürich in der Schweiz, 2 Mark-Marke mit Eckzahnfehler 25,00
129 48 d (2), 50 d (4) FRANKFURT (MAIN) 1899, Paketkarte für 3 Pakete jeweils bis 5 kg nach Fahrwangen in der Schweiz 25,00
130 48 d, 50 d (2) FRANKFURT (MAIN) 1899, Paketkarte für ein Paket mit Eilbestellung nach Kopenhagen in Dänemark, ausführliches Attest Petry BPP 350,00
131 48 d, 55 Eingeschriebener Ortsbrief aus BERLIN vom 12.4.1900 mit dem nun auch in Berlin gültigen ermäßigtem Ortsporto von 5 Pfennig, Ausgaben-Mischfrankatur, Kurzbefund Wiegand: Einwandfreie Erhaltung, jedoch senkrechter Mittelbug und rückseitig Klebestelle 40,00
132 49 a I 8 Plattenfehler „Großer weißer Fleck über zweitem S in REICHSPOST“ mit Nebenfehler, Befund Wiegand BPP: rechte obere Markenecke leicht bestoßen sonst einwandfrei 120,00
133 49 a CE II 8 Plattenfehler „gespaltenes I“ auf verschmälertem Format, geprüft Wiegand BPP „dkl.“ 55,00
134 49 b CP 85,

46 c

Der SELTENE PLATTENFEHLER „Breiter Bruch im Fuß der 5“ auf Wertbrief im Nahbereich mit Mindestversicherungsgebühr aus LANDESHUT (SCHLESIEN) vom 30.8.1892 nach Freiburg in Schlesien, bisher einzig bekanntes Stück auf Beleg, Umschlag links unten ausgerissen 150,00
135 49 b Eingeschrieben Drucksache der II. Gewichtsstufe aus MERSEBURG vom 5.12.1893 nach Fienerode bei Genthin, Attest Wiegand BPP: Bisher hat nur ein weiterer Beleg vorgelegen, mittig senkrechte Faltung ohne Belang 250,00
136 49 b IV 8 selten angebotener Plattenfehler „Farbiger Punkt neben Bandrolle“, sehr gut erkennbar, sauber gestempelt PLANKSTADT 1899, geprüft Petry BPP 40,00
137 49 b, 55 Ausgaben-Mischfrankatur auf Postauftrag von BERLIN nach Chemnitz, Feinstrich-Gitterstempel, gezähnter R-Zettel 16,00
138 50 a (6) GOERLITZ 1891, Mehrfachfrankatur der guten Farbe auf Paketkarte nach New York, Attest Zenker BPP, Mehrfachfrankturen dieser Farbvariante sind selten 500,00
139 50 c I 8 PLATTENFEHLER auf guter Farbe, Befund PETRY BPP selten und sehr gute Erhaltung 70,00
140 50 d schöne Einzelfrankatur der 50 Pf.-Marke auf Wertbrief aus FORBACH in Baden 1897 nach Laupheim in Württemberg, Mindestversicherungsgebühr und Porto für II. Entfernungsstufe 14,00
141 50 d (2) 50 Pf. Krone/Adler im senkrechten Paar auf Wert-Eilbotenpaketkarte als seltene Versendungsform. Es sind nur wenige Stücke bekannt. Fotoattest Wiegand BPP. 300,00
142 50 d (11) LEIPZIG 1892, PLATTENFEHLER „Gebrochenes T“ im Zwischensteg-Dreierstreifen auf Paketkarte nach New York 250,00
143 50 8 Oberrandstück mit Reihenwertzähler „45,00“, gestempelt LEIPZIG 14.8.1899 15,00
144 50 d (2), 37 e Waagerechtes Paar mit Seitenrand und anhängenden Zwischenstegen (Zwischensteg-Ecke) rückseitig auf Paketkarte aus BERLIN vom 9.1.1890 nach New York 46,00
145 50 , 56 Wertbrief über 2400,00 Mark aus EISLEBEN vom 15.6.1900 nach Halle/Saale mit Ausgaben-Mischfrankatur 30,00
146 50 d, 55, 56 Wertbrief mit vorausbezahltem Bestellgeld aus ROHLFSHAGEN vom 22.3.1900 nach Wandsbeck, Ausgaben-Mischfrankatur, Kurzbefund Weigand BPP: Einwandfreie Erhaltung 60,00
147 50 , 59 RETOUR-Paketkarte aus EICHHOFEN (ELSASS) vom 23.4.1901 nach Paris, vermutlich hatte der Inhalt des Paketes nicht den Zollbestimmungen entsprochen und es wurde an den Absender zurückgesandt, Stempel des Zollamtes Avricourt neben dem gestrichenen Post-Leitvermerk, ungewöhnliche Ausgaben-Mischfrankatur, Retour-Empfang auf der Rückseite bestätigt 50,00
148 52 (10) Neuner-Block mit Zwischenstegansatz unten und Einzelmarke der 2 Pf. auf Brief aus WIESBADEN vom 29.12.1901 16,00
149 52 (5) Randstreifen mit Bogenecke auf tarifgerechtem Brief aus COETHEN (ANHALT) vom 1.4.1900 nach ROSIAN, Umschlag mit geschlossenen Aktenlöchern 26,00
150 52 8 Bogenecke Bogenfeld 91, links durchgezähnt, Strichelleiste im Rand, gestempelt, Bug im Rand 20,00
151 52 (4), P 44 Ausgaben-Mischfrankatur mit Germania-Ganzsache aus SCHILTIGHEIM vom 4.1.1901 nach BURGDORF Schweiz, tarifgerecht freigemachte Auslands-Postkarte 15,00
152 52 I VB 8 Plattenfehler im Viererblock, geprüft Zenker BPP 40,00
153 52 II ZSP ** postfrisches Zwischenstegpaar mit Plattenfehler „verlängertes E“, geprüft Wiegand BPP 20,00
154 52 (2), 55, P 44 BERLIN 1900, Ausgaben-Mischfrankatur mit Germania Marke und Ganzsache als Auslands-Postkarte nach Südrussland, um einen Pfennig überfrankiert 16,00
155 52 , 53, 54 b, 69 Ausgaben-Mischfrankatur über 3 Markenausgaben auf Brief aus FRIEDEBURG (SAALE) an die Kolonial-Postwertzeichenstelle in Berlin vom 28.03.1902, vier Tage vor Ersttag der Germania-Ausgabe mit Inschrift „DEUTSCHES REICH“ 40,00
156 52 (5) CP 52 8 Senkrechter Fünferstreifen der Bogenfelder 7-47 mit dem Plattenfehler E9/2 CP 52, der dem PLF III sehr ähnlich sieht, geprüft Petry BPP 50,00
Germania-Ausgabe ab Mi.-Nr. 53
157 53 Äußerst dekorative Postkarte zum Jahreswechsel im Ortsverkehr von LEIPZIG 10,00
158 55 , P 50 WIESBADEN 1902, Ganzsachen-Postkarte mit rückseitig aufgeklebtem niederländischem Einzahlungsschein 6,00
159 56 , 57 10 und 20 Pf. Germania-Reichspost auf Ortspostauftrag BERLIN. Ortspostaufträge sind relativ selten. Rückseitig seltene Verschlussoblate für Einschreiben des „Kaiserlichen Postamtes Berlin C. 2“ 20,00
160 70 Handschriftliche Entwertung „Friedrichshafen 21/6 1902“ auf Litho-Ak nach MOENCHWANGEN mit gutem Württemberg-Stempel 14,00
161 85 I a, 91 I x (2) HANNOVER 1909, Paketkarte für ein Paket mit hohem Wert von 500 Mark nach Davos in der Schweiz 10,00
162 87 I 20 Pf. Germania auf Brief „Königlich Prinzliche Angelegenheit“. Rückseitig Verschlusssiegel „Hofmarschall-Amt SR. K. H. D. (=seiner Königlichen Hoheit des) Prinzen Heinrich von Preußen 6,00
163 89 I x, 94 A I MÜLHEIM (RHEIN) 1908, Selbstbucher-Paketkarte der Firma Bayer Leverkusen für 1 Paket (Postfrachtstück 6 kg) nach Glarus in der Schweiz, beide Marken mit Firmenlochung 16,00
164 90 I (2) DORTMUND 1907, Paketkarte für ein Paket über Konstanz nach Davos in der Schweiz, Bordereau-Zettel „Zollfrei“ und „Revidiert“-Stempel auf dem Kartenformular 10,00
165 90 I, 95 A I MÜLHEIM (RHEIN) 1912, Selbstbucher-Paketkarte der Firma Bayer Leverkusen für 3 Pakete nach Glarus in der Schweiz, beide Marken mit Firmenlochung 16,00
166 91 I x (2) MARKNEUKIRCHEN 1913, Nachnahme-Paketkarte nach Davos in der Schweiz, Bordereau-Zettel aufgeklebt 10,00
167 93 I ESSLINGEN 1907, Paketkarte mit grünem Aufgabezettel „Esslingen (Stadtpoststelle)“ für ein Paket mit einem Gewicht von 1 kg nach Davos in der Schweiz. Grüne Aufgabezettel wurden ausschließlich in württembergischen Poststationen (meist mit direktem Bahnanschluss) verwendet, in denen es auch möglich war Pakete mit höherem Gewicht als üblich, aufzugeben. 10,00
168 93 I (2) DRESDEN 1907, Paketkarte für 2 Pakete mit je 5 kg Gewicht nach Davos in der Schweiz. 10,00
169 Vier Postauftrag-Briefe aus 1916 jeweils nach Christiania in Norwegen. Postaufträge ins Ausland sind selten – hier verschiedene Frankaturen – ein Stück wohl fehlfrankiert mit 45 statt 40 Pfennig 100,00
Stempel
170 P 5 ALTENKIRCHEN A. RÜGEN, nachverwendeter Preußen-Stempel mit interessantem Zierstück 1879 auf Postkarte nach Stralsund 24,00
171 33 8 BERGHAUSEN, nachverwendeter Baden-Stempel in herrliches BLAU sauber abgeschlagen 40,00
172 47 d Δ 10 Pf. Krone/Adler Briefstück mit nachträglicher Entwertung des Hofpostamtes Berlin. Gepr. BPP 6,00
173 46 (2), 47 (2) 8 BERLIN STRASSENPOST, 4 Teilabschläge auf Einzelmarken, darunter der bisher nicht belegte Stempel „I N.“ KBHW Nr. 785, zwei weitere Stücke mit neuen Daten 30,00
174 BERLIN WEISSENSEE, aptierter Stempel (P.E. 47 entfernt – KBHW V220) auf Zustellungsurkunde 1879 20,00
175 49 8 BERSCHWEILER zentrischer Stempel mit handschriftlich eingefügter Monats- und Jahreszahl 8,00
176 41 b Δ BISCHOFSTHAL seltene Stempeltype Michel II/1/11 (Rahmenstempel 2-zeilig ohne Uhrzeitgruppe) OPD Bromberg 20,00
177 P 25 BRESLAU * 16. *, LUXUS-Stempel auf Postkarte nach MONSUMMANO Italien 8,00
178 P 1 CHARLOTTENBURG, Berlin-Vorort-Stempel in Sonderform (Ra2 KBHW 23a) 1873 auf Postkarte nach Berlin 8,00
179 P 25/01 5-Pf.-Postkarte mit Stempelentwertung CHEMNITZ * 1 d mit hochgestelltem „t“ im Datum 5,00
180 35 a (2) 8 25 Pf., zwei zusammengehörige Einzelmarken mit Dienstsiegelentwertung KAISERL. OBERPOST-DIRECTION DANZIG 30,00
181 41 b 8 10 Pf. mit Dienstsiegelentwertung DORTMUND, gepr. BPP 10,00
182 42 c 8 20 Pf. mit Dienstsiegelentwertung DORTMUND, gepr. BPP 10,00
183 5 Brief der 2. Gewichtsklasse mit 2 Gr., nachverwendeter Preußenstempel DREETZ 5,00
184 48 d Δ 20 Pf. Krone/Adler mit Dienstsiegelentwertung DRESDEN 1 30,00
185 P 43 Jahrhundert-Postkarte mit Sonderstempel XIII. DEUTSCHES BUNDESSCHIESSEN DRESDEN 13.7.1900 10,00
186 40 , P 12 EHRENFELD Zweikreis-Stempel in Antiqua mit Sternen, besserer Stempel 1884 auf Auslands-Postkarte nach Belgien, Aufnadelungslöcher 8,00
187 ELM (Bz. CASSEL), Gitterstempel mit Ortsnamen in Antiqua-Schrift 1920 auf Germania-Postkarte mit Zusatzfrankatur 8,00
188 FRANKFURT A/MAIN N 2 , schöner Franco-Stempel in violett auf Brief 1868 nach Gmunden in Oberösterreich 15,00
189 NDP 4 GADEBUSCH nachverwendeter Mecklenburg-Stempel auf Brief nach Schwerin 10,00
190 P 20 GREVENBROICH, Sonderform-Stempel Zweikreiser in Grotesk sehr sauber vom 8.9.189 auf Postkarte nach Stolberg bei Aachen 10,00
191 P 5 Postkarte mit aptiertem Stempel HALLE * 1 c (Handbuch III/6/1), rückseitig interessanter Benachrichtigungsaufkleber wegen verspätetet Zustellung 10,00
192 P 5 HAMBURG Hufeisen-Stempel als Ankunft auf Postkarte aus ARNSBERG (nachverwendeter Preußen-Stempel) 1877 10,00
193 19 HAMBURG I. A. Hufeisen-Stempel vom 4. AUG 1872 auf Brief nach Grabow in Mecklenburg 8,00
194 18 Brief mit 1/2 Gr. im waagerechten Paar, nachverwendeter Preußen-Stempel HAVELBERG, leichte Verzähnung 5,00
195 41 ab (3) Δ HEIDELBERG AUSG. 16.9. – Ausgabestempel auf Briefstück mit Dreierstreifen, geprüft Zenker BPP 10,00
196 41 a (3) Δ 10 Pf., drei Stück mit Ausgabestempeln HEIDELBERG, gepr. BPP 10,00
197 42 a 8 20 Pf. mit zentrischem Ausgabestempel HEIDELBERG, gepr. BPP 6,00
198 32 HOHENSTEIN R. B. DANZIG, guter Preußen-Stempel 1875 auf Postkarte nach Danzig, Postkartenformular verschnitten – Druckvermerk oben statt unten 20,00
199 42 c 8 ILLKIRCH-GRAFENSTADEN auf 20 Pf. mit zwei dicken Strichen anstatt des Tagesdatums, gepr. BPP 5,00
200 P 32 I JÜTERBOG SCHIESSPLATZ 1895 guter Stempel des nur während der Manöver betriebenen Postamtes im einwandfreien Abschlag als Ankuftsstempel auf Postkarte aus TREUENBRIETZEN 10,00
201 32 , P 5 LOMMATZSCH, nachverwendeter sachsen-Stempel 1875 auf Auslands-Postkarte nach Langenthal in der Schweiz 8,00
202 50 c (2) 8 50 Pf. im Paar mit Innendienststempel MAGDEBURG Z.E. = Zeitungsexpedition, sehr selten, gepr. BPP 18,00
203 40 , P 12 MEHRHOOG, nachverwendeter Preußen-Stempel in typisch Rheinland-Machart 1887 auf Auslands-Postkarte nach Amsterdam 8,00
204 33 a (3) 8 10 Pf. im waag. Dreierstreifen mit nachverwendetem Preußen-Stempel MICKROW, gepr. BPP 5,00
205 P 5 NEUHARLINGERSIEL, Stempel mit Zierstern statt Uhrzeitgruppe ideal abgeschlagen auf Postkarte nach Hemmoor 10,00
206 OBERNDORF a. NECKAR Hufeisen-Stempel auf Postvorschußbrief 1876 nach Unterweißbach bei Backnang 10,00
207 NDP 16 PILGRAMSDORF, seltener nachverwendeter Preußen-Stempel (Schlesien) 1869 auf Brief nach Dresden 20,00
208 POSEN verschiedene-Sonderform-Stempel mit 2 Sternen links bzw. ohne Stern links auf Briefstücken und einer Postkarte 10,00
209 47 d 8 SANDE 29.10.1895, blauer Stempel zentrisch abgeschlagen, geprüft Petry BPP 6,00
210 42 I a 8 SCHÖNEBERG (WEICHSEL), seltener Stempel der Postagentur aus der OPD Danzig, sogen. Kamerun-Type perfekt abgeschlagen, geprüft Petry BPP 16,00
211 41 II b 8 SOSSNOW, seltener Stempel, sogen. Kamerun-Type der Postagentur (OPD Bromberg) vom 16.11.1886, dem Jahr der Eröffnung 20,00
212 NDP STERNBERG (M.S.), nachverwendeter Mecklenburg-Stempel auf Ganzsachen-Umschlag nach Klingenberg-Collmitz 10,00
213 41 a, 42 b 8 10+20 Pf., zwei zusammengehörige Marken mit Eingangsstempel P.A. 1 Straßburg i. Els. 5,00
214 USCH Posen (Ortsnamenänderung 1875 ehemals Uscz), perfekter Stempelabschlag vom 30.10.1883 auf unfrankiertem Nachnahmebrief nach Hannover 16,00
215 P 1 WIEGANDSTHAL (MEFFERSDORF), guter nachverwendeter Preußen-Stempel aus Schlesien 1874 auf Postkarte nach Breslau (Stempel P. A. IV im Berliner Modell) 16,00
216 P 12 WIEN CENTRAL-ABGABE, kaum bekannter Haller-Maschinenstempel 1887 auf Postkarte aus M. GLADBACH 16,00
217 P 12 WIGANDSTHAL Schlesien, Ablöser-Stempel in geänderter Schreibweise des Ortsnamens 1885 auf Postkarte nach Greiffenberg 6,00
218 48 d 8 20 Pf. Krone/Adler, Briefstück mit finnischem Schiffspoststempel 10,00
219 48 d Δ 20 Pf. Krone/Adler, Briefstück mit schwedischem Schiffspoststempel FRAN UTLANDET 10,00
220 48 d 8 20 Pf. Krone/Adler im Paar mit Innendienststempel, gepr. BPP 8,00
221 50 d 8 50 Pf. Krone/Adler mit Innendienststempel, gepr. BPP 10,00
222 32 8 5 Pf.  mit Entwertung durch Distributionsstempel. Datum: 1.1., vielleicht ein Ersttagsstempel? Gepr. BPP 10,00
223 33 a Δ 10 Pf. auf Briefstück mit Ausgabestempel 6,00
224 41 b Δ 10 Pf. Briefstück mit Entwertung durch Distributionsstempel. Gepr. BPP 6,00
225 47 8 10 Pf. mit Entwertung durch Distributionsstempel, gepr. BPP 6,00
226 49 ba 8 25 Pf. Krone/Adler mit Distributionsstempel, gepr. BPP 10,00
227 50 d 8 50 Pf.  mit Entwertung durch Distributionsstempel. Gepr. BPP 6,00
228 50 d 8 50 Pf. Krone/Adler mit Distributionsstempel, gepr. BPP 6,00
229 40 , 41 (2), 48 8 3 Marken/Bfst. mit hs. Datumsangaben, teils gepr. BPP 8,00
230 46 , 47, 49, 48 8 vier Marken der Krone/Adler-Serie jeweils mit „Bestellt vom Postamte“-Stempeln aus Berlin 10,00
231 47 , 48, 50 (2) 8 Dienstsiegel-Entwertungen: 2 x HAMBURG FREIHAFEN, KIEL und GUMBINNEN 26,00
232 42 (3), 44 Vier Marken wie angegeben hs. Entwertung, u. a. mit dem Namen des Posthalters 8,00
233 41 (2), 44 Drei Marken mit nachträglicher Federzugentwertung wegen schwacher Stempelung 6,00
234 47 (2), 48, 49, 50 8 drei Marken mit alleiniger Entwertung durch Distributions-Stempel, dazu ein Paar der 10 Pf.-Marke mit Abstempelung BERLIN und zusätzlich Distribution 36,00
Bahnpost- und Bahnhof-Stempel
235 P 5 BENTSCHEN – FRANKFURT A/O. guter Bahnpost-Stempel mit Unterscheidungsbuchstaben „a“ auf Ganzsachen-Postkarte mit handschriftlichem Aufgabevermerk „Schwiebus“ 40,00
236 NDP 4 CÖLN EISENB.POST-BUREAU No.8, guter nachverwendeter Preußen-Stempel 1869 auf Brief nach Rauschenberg bei Opladen 10,00
237 DR 40, P 12 KOENIGSBERG i. PR. BAHNPOST Bo. 11, guter Stempel 1885 auf Postkarte nach Stockholm 10,00
238 DR 40, P 12 KONSTANZ-OFFENBURG, dreizeiliger Stempel auf Auslands-Postkarte nach COUVET in der Schweiz, ebenso schweizer Bahnpost-Typenradstempel AMBULANT 10,00
239 DR P 10 SCHWARZENBERG I/SACHS. – WERDAU, Bahnpost-Stempel nach sächsischem Muster 1880, handschriftlicher Aufgabevermerk „Zwickau“ 10,00
240 NDP 16 STETTIN BAHNHOF, nachverwendeter Preußen-Stempel 1870 auf Brief nach Triest 10,00
241 DR P 10 WEISSENFELS BAHNHOF, dreizeiliger Rahmenstempel 1880 auf Postkarte nach Suhl 6,00
Briefkästen und Posthilfstellen
242 46 Postbriefkasten Aachen, Lousberg, Nebenstempel 1899, Aufgabe-Stempel AACHEN auf AK nach Brauweiler 10,00
243 Postbriefkasten „Bad Anna“, Nebenstempel 1904, Aufgabe-Stempel MANSFELD( BAHNHOF) auf AK nach Riestedt 10,00
244 46 Posthülfstelle Belchen, Nebenstempel 1898, Aufgabe-Stempel SCHÖNAU (WIESENTHAL) auf Mondschein-Litho-AK nach Wiesbaden 10,00
245 46 BURG REGENSTEIN POST-HÜLFSSTELLE, Nebenstempel 1900, Aufgabe-Stempel BLANKENBURG (HARZ) auf Litho-AK nach Erfurt 10,00
246 Postbriefkasten COLLMBERG, Nebenstempel 1903, Aufgabe-Stempel OSCHATZ auf AK nach Leipzig 10,00
247 46 Gr. Lichterfelde 1 (Anh. Bahn) Bahnsteigbriefkasten, Nebenstempel 1899, Aufgabe-Stempel BERLIN 11 auf Litho AK nach Jessnitz 16,00
248 Grosser Winterberg Posthülfsstelle Sächs. Schweiz, Nebenstempel 1903 SCHANDAU auf Litho-AK nach Erfurt 10,00
249 46 Postbriefkasten HEXENTANZPLATZ, Nebenstempel 1894, Aufgabe-Stempel THALE (HARZ) auf Litho AK nach Schweinfurt 10,00
250 55 Post-Briefkasten Hotel Rosstrappe b. Thale a/Harz, Nebenstempel 1914, Aufgabe-Stempel THALE (HARZ) auf AK nach Hamburg 8,00
251 Briefkasten Kickelhahn, Nebenstempel 1903, Aufgabe-Stempel ILMENAU auf Litho-AK nach Walldorf an der Werra 8,00
252 46 Postbriefkasten KYFFHÄUSER, Nebenstempel 1897, Aufgabe-Stempel KELBRA (KYFFHÄUSER) auf Litho-AK nach Rüdesheim am Rhein 10,00
253 Postbriefkasten Leimbach b. Lodersleben, Nebenstempel 1903 auf Litho-Scherz-AK nach Clausthal 14,00
254 46 LORELEY, Nebenstempel 1898, Aufgabe-Stempel ST. GOARSHAUSEN auf AK nach Berlin 10,00
255 46 Postbriefkasten ROTHENBURG, Nebenstempel 1898, Aufgabe-Stempel KELBRA (KYFFHÄUSER) auf Litho-AK nach Nordhausen 10,00
256 Postbriefkasten RUDELSBURG, Nebenstempel 1902, Aufgabe-Stempel BAD-KÖSEN auf Litho-AK nach Dresden 10,00
257 46 STEGLITZ, Nebenstempel des Bahnhof-Briefkastens 1898, Aufgabe-Stempel BERLIN 9 auf Litho AK nach Luckenwalde 14,00
258 Stubbenkammer, Nebenstempel 1904, Aufgabe-Stempel NIPMEROW auf AK nach Löbau in Sachsen 14,00
259 46 POSTBRIEFKASTEN AM WASSERFALL STEINERNE RENNE HOTEL UND PENSION HASSERODE IM HARZ als Nebenstempel 1899 auf Litho Ak nach Elend 16,00
260 46 Posthilfsstelle YBURG, Nebenstempel 1898, Aufgabe-Stempel STEINBACH (BADEN) auf Litho AK nach Frankfurt/Main 10,00
261 Zehlendorf (Kr. Teltow) (Bahnhofsbriefkasten), Nebenstempel 1898, Aufgabe-Stempel BERLIN 9 auf Ganzsache im Ortsverkehr 20,00
Ganzsachen
262 P 1 ZEITZ 1874 Ganzsachen-Postkarte nach Merseburg und weitergesandt nach Weimar, der handschriftliche Weiterleitungsvermerk des Briefträgers täuscht eine handschriftliche Entwertung des Wertstempels vor 8,00
263 P 5 Ganzsache mit Privatem Zudruck als Empfangsbestätigung für eine Postanweisung, sauber gestempelt BERLIN P. A. 44 vom 9.11.1877 nach Frankfurt a. Oder 15,00
264 P 8 c Auslands-Postkarte mit Abart „Eckiger Punkt“ hinter DEUTSCHLAND, zusätzlich deutlicher Punkt über zweitem A von ALLEMAGNE, sehr sauber gestempelt MONTABAUR 14.4.1880 20,00
265 P 8 ROSTOCK 1884 Ganzsachen-Postkarte nach Schottland mit Zustellversuchen in GREENOCK und GOUROCK und dem Vermerk „not known“ zurück nach Rostock 10,00
266 P 12 sehr stark verschnitte Ganzsachen-Postkarte, Schrift und Wertstempel beinahe abgeschnitten, selten! 50,00
267 P 12 5-Pf.-Postkarte nach Wiesbaden mit Nachsendung in die Schweiz. Dort mit Portomarke von 10 Rp. versehen. Abb. PFENNIG-Handbuch S. 196. Karte Mittelbug und Aufnadelungslöcher. 10,00
268 P 14 Ganzsachen-Postkarte aus STETTIN 1889 nach Kairo in Ägypten 8,00
269 P 14 Ganzsachen-Postkarte aus BROMBERG 1890 nach Warschau in Polen 6,00
270 P 14 Ganzsachen-Postkarte aus MAGDEBURG 1888 nach Majovenhaven bei Riga 10,00
271 P 20 Postkarte 5 Pf. grün mit Plattenfehler III vom 1.11.1889, sehr frühes Datum, Michel 80,00, gepr. BPP 20,00
272 P 20 PF III, 48 Ganzsachen-Postkarte mit Plattenfehler „Komet“ verwendet in BERLIN am 16.6.1890 als Rohrpostkarte 26,00
273 P 25 /02 Ganzsachen-Postkarte mit Druckvermerk 1294a aus LIEGNITZ vom 6.10.1895 mit SEHR SELTENER DESTINATION „Guayaquil in Ecuador“, Eckbug unten rechts 30,00
274 P 30 Sehr stark verschnittene Ganzsachen-Postkarte, durch den starken Verschnitt befindet sich das Druckdatum oben statt unten, bedarfsgerecht gelaufen von ESSEN 1893 nach Düsseldorf, Sehr selten! 120,00
275 P 32 Ganzsachen-Postkarte mit Zudruck des Central-Verbandes der Stickerei-Industrie in Sachsen aus Pausa 1899 nach Plauen gelaufen 6,00
276 P 36 I die letzte Krone/Adler-Ganzsachen-Postkarte mit Wasserzeichen „0B“ senkrecht (letztmögliches WZ) aus 1900 sauber ungebraucht 4,00
277 P 37 PLF III 10-Pf.-Auslandspostkarte mit Plattenfehler, Kurzbefund Wiegand BPP 12,00
278 A 10 Postanweisung 10 Pf. von ELLRICH nach SÜLZHAYN 10,00
279 S 7 B Streifband mit Farbpunkt (Markierung) auf der Klebekante sowie Banderole zur gleichen Ausgabe 20,00
280 PU 19 , 56 Privatganzsachen-Umschlag der Firma Otto Thost in ZWICKAU mit Zusatzfrankatur der Nachfolge-Markenausgabe als Brief der II. Gewichtsstufe nach Charlottenburg 20,00
281 PU 22 seltene PRIVAT-GANZSACHE mit rückseitiger Reklame, Philatelistische Frankatur „Große Mischfrankatur“ mit Ausgaben von Bayern, Württemberg, Krone/Adler (Randstück) Germania mit REICHSPOST und Wertstempel der Ganzsache „DEUTSCHES REICH“, sehr sauber abgestempelt in BEETZ am 3.9.1902, Sollporto für einen Brief nach Berlin deutlich überschritten 40,00
282 Vier Stück Ganzsachen mit verschiedenen Firmen-Aufdrucken, dabei Streifband, Postkarte Inland, Postkarte Ausland und Postkarte mit Antwort nach Bozen in Südtirol 20,00
Sonstige Belege
283 Ungebrauchter Vordruck „Bahnhofsbrief“ 10,00
284 LONDON 1887, Paketkarte der „Englischen Continental-Agentur“ für ein Paket nach Schaffhausen (Schweiz). Laut rückseitiger Reklame unterhielt diese Agentur in Kooperation mit der Kaiserlich Deutschen Post täglichen Paketdienst über Dover und Ostende nach Kontinentaleuropa. In den Paketposttarifen ist ein solcher Dienst erwähnt, dennoch fehlen weiterführende Unterlagen. Schweizer Bordereau-Zettel aufgeklebt. Paketzettel in französischer Schreibweise „Londres“. Druck der Paketkarte mit Setzfehler „Pots“ statt Post oben rechts. Interessantes, bisher einmaliges Stück! 150,00
285 BERLIN 1889 Postsache nach PLAUEN (VOGTL.), Paketnachforschung 10,00
286 DEUTSCH-KRONE 1893, Vordruckumschlag „Postauftrag No. .. zurück“ als eingeschriebene Postsache. 10,00
287 BENSBERG 1895, Avers-Einschreibebrief, Adressat war „todt“, daher zurück 6,00
288 BERLIN 1901 Postsache des Kaiserlichen Postamtes 9 nach Friedenau mit rückseitig vervielfältigtem Text 10,00
289 HAMBURG 1908 Postsache im Ortsverkehr mit Dienstsiegel als Portofreiheitsnachweis 8,00
290 BRUCHSAL 1911, unfrankierte Paketkarte für ein überschweres Paket mit einem Gewicht von 14,5 kg nach Davos in der Schweiz, Bordereau-Zettel aufgeklebt 16,00
291 STUTTGART 1907, unfrankierte Paketkarte für ein Paket mit einem Gewicht von über 10 kg und einer Wertangabe von 120 Mark nach Davos in der Schweiz, grüner Wert-Aufgabezettel der württembergischen Poststationen 18,00
292 PEKING DEUTSCHE POST, der seltene Hartholz-Stempel (nur vom 11.9. bis 13.11.1900 in Gebrauch) auf Postsache nach Tientsien. Hier Anforderung der Nachsendung eines R-Briefes nach Detroit. Authentischer Beleg mit Unterschrift des Postbeamten. 340,00
293 P 1 III Ganzsachen-Postkarte für Marine-Schiffsposten mit Plattenfehler „kurzes P“, das Druckdatum „798f“ sagt, dass diese Karte nicht mehr in den Postverkehr kam, etwas fleckig aber selten! 20,00
Auktionsbedingungen: Ausruf Steigerung
– Aufgeld 10 % auf Zuschlag von 5,00 bis 20,00 €   1,00 €
– Untergebot max. minus 10 % über 20,00 bis 50,00 €   2,00 €
– Schriftliche Gebote über 50,00 bis 100,00 €   5,00 €
   in gleicher Höhe über 100,00 bis 500,00 €   10,00 €
   werden nach Eingangsdatum über 500,00 bis 1000,00 €   20,00 €
   bearbeitet über 1000,00 €   50,00 €

Auftrag 52.Auktion ARGE Krone/Adler – PDF

Katalog 52.Auktion ARGE Krone/Adler 12.November 2022 – PDF