Eine nicht alltägliche Einzelfrankatur der Michel Nr. 50 |
Der Auslandsbrief wurde von Müllheim in Baden nach Basel befördert, so dass es sich um einen Brief im sogenannten Grenzverkehr handelt. Bei diesem waren Sendungen, deren Postorte beider Länder in gerader Linie nicht mehr als 30 km voneinander entfernt waren, lediglich mit den Inlandsgebühren zu frankieren. Der Brief ist portogerecht frankiert: 10 Pfennig Briefporto im Grenzverkehr mit der Schweiz
Rückscheingebühren wurden im allgemeinen nicht auf der Sendung selbst, sondern auf dem Rückschein in Freimarken zur Postkasse verrechnet. Briefe, auf dem diese Gebühr auf dem Umschlag frankiert ist, sind recht selten anzutreffen. Die Verbindung dieser Frankierung mit dem Grenztarif stellt eine äußerst seltene Frankatur dar! Dieter Sejak |